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Erfahrungen beim Schreiben meines Debutromans

Bist Du auch dabei, Dein erstes Buch zu schreiben oder spielst mit dem Gedanken? Falls ja, kann ich Dir aktuell noch keine Tipps geben, wie Du den nächsten Beststeller schreibst. Denn noch versuche ich selbst, herauszufinden, wie das geht. Was ich aber kann, ist, meine Erfahrungen mit Dir zu teilen. Vielleicht möchtest Du dann auch Deine mit mir teilen.

Was kam zuerst: Das Huhn oder das Ei? Oder anders gefragt: Die Idee oder der Wunsch zu schreiben?

Bei mir waren es wortwörtlich Hühner, die zuerst kamen. Was es damit auf sich hat, erfährst Du, wenn Du später mein Buch liest … Aber zunächst mal zu dem, was ich meine, ohne Spoiler: Bei mir hat sich eine Situation ergeben, die automatisch zur Inspiration geführt hat. Daraus ist dann der Wunsch entstanden, diese Inspiration und Geschichte in einem Buch zu verpacken. Damit ich sie gedanklich weiterspinnen kann und andere daran teilhaben können.

Das war mit 17 oder 18 Jahren, genau weiß ich es nicht mehr. Geschehnisse aus dem wahren Leben waren einfach zu Story-mäßig, um sie nicht in eine zu verwandeln. Ich fing also an, nach der Schule zu schreiben. Aber zunächst nur für die Personen, die an den Erlebnissen beteiligt waren. Ich wollte sie zum Schmunzeln bringen, indem ich unsere Momente und Insider in eine neue Welt gepackt habe. Das hat auch mir Freude bereitet. Es war aber kein Buch, an dem Außenstehende ihren Spaß hätten.

Der Wunsch, das zu ändern, kam vor etwa einem Jahr. Als ich mich immer mehr beruflich zum Schreiben hingezogen gefühlt habe, verspürte ich dann plötzlich den Wunsch, wirklich Autorin zu sein. Nicht mehr nur Bloggerin und Webtexterin, sondern eine richtige Autorin, die ihre eigene Geschichte erzählt.

Die Story wurde also an der einen Stelle gekürzt, an der anderen erweitert. Zwei bis drei weitere Durchgänge des „Editings“ habe ich schon hinter mir, seit der Wunsch wieder aufgekeimt ist. Parallel dazu habe ich Booktok und Bookstagram erkundet. Habe Gleichgesinnte gefunden und ein paar Lesetipps angenommen. Erstaunlicherweise bin ich gar nicht unbedingt meine eigene Zielgruppe. Ich liebe es, meine Geschichte in einer Fantasy-Welt umzusetzen. Doch ich lese gar nicht viel Fantasy. Lieber lese ich eben Geschichten, die mehr mit dem echten Leben zu tun haben. Eskapismus ist für mich, mir die Welt zu gestalten, wie sie mir gefällt. Nicht, in eine andere abzuhauen.

Jetzt liegt das Buch nach der zweiten Überarbeitung bei Testlesern. Für sie habe ich ein paar Exemplare drucken lassen und aus eigener Tasche bezahlt. Ein bisschen Feedback habe ich auch schon zurück erhalten. Doch ich werde niemanden drängen, denn der Alltag stellt noch andere Aufgaben bereit. Neue kleine Ideen zur Verbesserung kommen mir so oder so, fast jeden Tag beim Spazierengehen. Dann heißt es wieder: Schnell notieren und später filtern, was wirklich umgesetzt werden soll.

Denn irgendwann muss so ein Projekt ja auch fertig sein. Aktuell halte ich die Augen offen nach Verlagen und Agenturen. Ein paar habe ich schon auf meiner Liste. Die werden dann in den kommenden Wochen angeschrieben.

Meet the main characters of the book

Vielleicht schreibe ich in der Zwischenzeit noch etwas auf Wattpad. Warum? Weil ich dort prüfen kann, wie mein Schreibstil ankommt. Vielleicht baue ich auch einen der Romancharaktere dort ein. Einfach, um ihn in die Welt zu entlassen. Aber das kostet auch wieder Zeit, die man manchmal lieber für einen langen Schlaf haben möchte.

Also schwirren mir auch hier zunächst nur Ideen durch den Kopf, die ich notiere und filtere. Ob sie jemals das Licht der Welt erblicken? Ich hoffe es. Ich werde für sich kämpfen.

Bist Du Autor*in? Wie sieht es bei Dir aus? Erzähle mir von Deinem Weg zum Bestseller! 😉

Titelbild: Photo by Laura Chouette on Unsplash
Portrait: Photo by Vince Mariel Conlu on Unsplash

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